Wien und Bratislava/Breslau wollen Insekten retten

© Manfred Pendl
Wien und Bratislava starten ein gemeinsames Projekt gegen das Insektensterben. Im Rahmen des EU-geförderten Projekts „City Nature“ wird die Auswirkung des Insektensterbens auf Vögel wie etwa die Mehlschwalbe untersucht.
Im urbanen Raum sind viele Insektenarten bedroht. Gerade Insekten sind aber für viele Ökosysteme unverzichtbar, weil sie maßgeblich für die Bestäubung und Verbreitung von Pflanzen verantwortlich sind und anderen Tieren als Nahrungsgrundlage dienen.
Bei gleichzeitigem Anwachsen der globalen Bevölkerung und dem fortschreitenden Rückgang der Bestäuber durch Lebensraumverluste bis hin zu Krankheitserregern müssen die Regulierungsbehörden die Risikobewertung für Pestizide erweitern, um nicht nur Honigbienen, sondern auch andere Wildbienen zu schützen, so Professor Nigel Raine von der Universität Guelph.
Honigbienenvölker auf der ganzen Welt sind durch eine Vielzahl von Bedrohungen gefährdet, darunter Pestizide, Krankheiten, schlechte Ernährung und Lebensraumverlust. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Bedrohung weit über den anderen steht: eine parasitäre Milbe, Varroa destructor, die sich auf den Angriff auf Honigbienen spezialisiert hat.


