Kategorie: Wissenschaft (Seite 1 von 3)

Einhaltung von Grenzwerten

Auf der Basis von Daten der Agricultural Health Study (USA) wurden die Risikoerhöhungen für diverse Krebserkrankungen nach Chlorpyrifos-Anwendung gezeigt. Ein Trugschluss anzunehmen, dass die Einhaltung von irgendwelchen Grenzwerten etwas über die Gefährdung oder Nicht-Gefährdung der Gesundheit aussagen kann. Die Grenzwerte werden in der Regel nicht auf der Basis wissenschaftlicher Studien sondern durch Vorschläge von Lobby-Gruppen festgesetzt, schreibt auch Prof. Eberhard Greiser, Epidemiologe an der Universität Bremen.

Lee J Nat Cancer_Chlorpyrifos.pdf

Gefährliches Chlorpyrifos

EU-Kommission muss reagieren

Es sind die erdrückenden wissenschaftlichen Beweise insbesondere aus den USA, warum die EU-Kommission in Bezug auf ein Verbot von Chlorpyrifos bzw. von Organophosphat-Pestiziden einfach reagieren muss. 

Beiliegend zwei aktuelle wissenschafftliche Dokumente, die ich von Henk Tennekes zugesandt erhalten habe, und die es unbedingt wert sind, gelesen zu werden. Ich habe diese, um eine allgemeine Verständlichkeit auch in Mitteleuropa herzustellen, ins Deutsche übersetzt. Es sind dies:

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Pestizide: Fallkontroll-Studie

ABSTRACT

Pränatale und kindliche Exposition gegenüber Pestiziden in der Umgebung und Autismus Spektrum-Störung bei Kindern.

o    ZIELE der STUDIE: Es sollten Zusammenhänge zwischen einer frühen entwicklungsbedingten Exposition gegenüber Pestiziden in der Umgebung und einer Autismus-Spektrum-Störung untersucht werden.

Pestizide_und_Autismus.pdf

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Doppelschlag tötet Bienen

Neonikotinoide und Varroa

Neonikotinoide und Varroa - Ein Doppelschlag hinter dem BienensterbenEin Doppelschlag hinter dem Bienensterben? Weder Parasitenbefall noch Insektengift allein lassen weltweit die Bienenkolonien eingehen, sagen Schweizer Forscher. Schuld sei vielmehr die Kombination aus beiden.

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Pestizide und Blutdruck

Krankhaft hoher Blutdruck bei Kindern – Pestizide laut neuer Studie als Auslöser
Hoher Blutdruck bei Kindern, Pestizide als Auslöser

© Foto: wize.life

Zum Artikel:
wize.life/krankhaft-hoher-blutdruck

Zur Studie:
www.sciencedirect.com/science/article

Studie zu Pestizidbelastung

Kinderspielplätze in Südtirol mit Pestiziden aus Obst- und Weinbau belastet.

Weltweit erste wissenschaftliche Studie zu Pestizidbelastung auf Spielplätzen im „Journal of Environmental Sciences Europe“ erschienen. Das internationale Forscherteam weist hormonell wirksame Stoffe auf Spielplätze in Südtirol nach. Environmental Sciences Europe paper, Linhart et al. 2019

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Chlorpyrifos und Studien

Die Zulassung von Pestiziden zur Markteinführung erfordert Toxizitätstests an Tieren, die in der Regel von Testlabors im Auftrag des Pestizidherstellers durchgeführt werden. Letzteres stellt den Regulierungsbehörden die Ergebnisse und eine Zusammenfassung zur Verfügung. Für das häufig verwendete Pestizid Chlorpyrifos kommt eine von der Industrie finanzierte Toxizitätsstudie zu dem Schluss, dass auch bei hohen Expositionen keine selektiven Effekte auf die Neuroentwicklung auftreten.

PDF: Chlorpyrifos_Studien.pdf

Studie zur Pestizidabdrift

Studie der Universität Bicocca

Die Universität Bicocca von Mailand veröffentlicht eine Studie zur Pestizidabdrift bis in die alpinen Gletscher-Regionen: Viele Pestizide sind „flüchtig“, verdriften kilometerweit und „machen Probleme“.
[…das, was das Umweltinstitut München anhand eigener und einfacher Messungen mit acht sog. technischen Passivsammlern im Jahre 2018 an vier Standorten im Vinschgau nachgewiesen hat.]

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App entlarvt Inhaltstoffe

FRAUNHOFER-INSTITUT Magdeburg

Co2-App Fraunhofer-Institut MagdeburgMit einer neuen App von Fraunhofer-Forschern kann man direkt in Objekte hineinschauen und sich spezielle Inhaltstoffe anzeigen lassen. Anwendungsmöglichkeiten gibt es zahlreiche: So kann man beispielsweise einen Apfel auf seine Pestizid-Rückstände untersuchen. Entsprechend dem Wikipedia-Prinzip sollen die Anwendungen sukzessive erweitert werden.

Pressemitteilung >>
Fraunhofer HawkSpex Mobile >>

Gefährliche Varroa

Honigbienen-Parasiten ernähren sich von Fettorganen

Bienen und VarroaHonigbienenvölker auf der ganzen Welt sind durch eine Vielzahl von Bedrohungen gefährdet, darunter Pestizide, Krankheiten, schlechte Ernährung und Lebensraumverlust. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Bedrohung weit über den anderen steht: eine parasitäre Milbe, Varroa destructor, die sich auf den Angriff auf Honigbienen spezialisiert hat.

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