Giftlobby in Südtirol

„Mir hat man Prügel versprochen“

Christoph Gatscher lebt mit seiner Familie seit Jahrzehnten unterhalb Schloss Sigmundskron. Seine Erzählung macht deutlich welche Macht die Giftlobby in diesem Land hat.
[…] Voriges Jahr führte meine Mutter Statistik: in 28 Tagen im März 2019 ist um unser Haus 44 Mal ein Sprühgerät im Einsatz gewesen, mit Giftwolken oft weit über die Baumspitzen hinaus. […] www.salto.bz/mir-hat-man-pruegel-versprochen

2 Kommentare

  1. Max Siller

    Ich möchte hier Herrn Gatscher meine volle Solidarität zum Ausdruck bringen. Die von ihm geschilderten Zustände vom Leben inmitten von Pestizid-Apfelbauern sind erschütternd.
    Es gibt in Südtirol genügend vorbildliche Biobäuerinnen und -bauern, deren Äpfel ganz offensichtlich ohne die verschiedensten Gifte vorzüglich gedeihen. Ich kaufe seit Jahren fast ausschließlich Bioäpfel, die meistens von verschiedenen Vinschgauer KleinunternehmerInnen stammen. Soviel teurer sind die auch nicht.
    Zur Zeit genieße ich tagtäglich einen köstlichen Braeburn aus dem Apfelgarten Josmoarhof von Edith Johanna Raffeiner (Bio Vom Berg), deren Familienbetrieb in Galsaun nach dem Motto arbeitet: „Weniger Eingriffe in die Natur, mehr Gesundheit in allem“. (https://www.vip.coop/de/biography/raffeiner-edith-johanna/28-2159.html).
    Ich kriege diesen Leckerbissen hier in Innsbruck in den MPreis-Läden und bin sehr dankbar dafür.

  2. Cristina pilser

    Ja, wir haben eine aehnliche situation…rund um unser Haus Obstwiesen und es wird in einer Tour ständig gespritzt….
    Meine Mutter hat unter unserem Haus eine kleine Obstwiese die biologisch bearbeitet wird. Wenn wir in Südtirol nicht endlich verstehen dass nur wer die Natur im richtigen Masse und Sinn schützt, sprich biologisch oder biodynamisch anbau, wird weiterhin Erfolg haben . Was sind wir für ein Urlaubsland , wo rundum mit Giften gearbeitet wird ? Wie sollen sich unsere Menschen und Urlauber hier noch wohl fühlen und gesund bleiben können ?

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