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Der Biostaat

Sikkim – Indien
Sikkim, Indien - Verzicht auf Pestizide

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Im indischen Sikkim sind chemische Dünger und Pestizide verboten. Öko aus Staatsräson – kann das funktionieren? Am Grenzübergang bei Melli stöbert das erste Bioschwein durchs Gestrüpp. Unten am Fluss grasen Bioziegen, ein Biohund liegt faul am Straßenrand. In Sikkim, dem zweitkleinsten Bundesstaat Indiens, ist alles Bio: Im Januar 2016 erklärten der indische Premierminister Narendra Modi und Sikkims Premierminister Pawan Kumar Chamling, dass die gesamte Landwirtschaft im Staat nun nach ökologischen Kriterien erfolge.

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Bio in Indien

Bio-Revolution in Indien

Der indische Bundesstaat Andhra Pradesh zählt fast 50 Millionen Einwohner/innen – und rund sechs Millionen Familien leben von der Landwirtschaft. Am 2. Juni 2018 verkündete der Ministerpräsident, dass diese bis spätestens 2024 auf chemisch-synthetische Pestizide verzichten sollen. In Südindien entsteht so eine pestizidfreie Region, die größer ist als Österreich, die Schweiz und Belgien zusammen. Dagegen sehen alle „Pestizidreduktionsprogramme“, „Nationale Aktionspläne Pflanzenschutz“ und Teilverbote in Europa alt aus!

Und Andhra Pradesh ist damit nicht allein: Sikkim, ein kleiner indischer Bundesstaat im Himalaya, war sogar noch konsequenter und hat ab 2003 Schritt für Schritt auf Bio umgestellt. Seit Anfang 2016 haben alle 60.000 landwirtschaftlichen Betriebe Sikkims ein Bio-Siegel.

Erika Inger

Die Künstlerin Erika Inger hat 2018 ein Landart Kunstwerk in Val di Ledro gemacht (Nähe Gardasee). Titel der Arbeit ist Rave, „Schwarm“. Sie dachte an einen Insektenschwarm. Es sind über 100 Astteile die in luftiger Höhe in den Bäumen im Wind schweben. Die Künstlerin Erika Inger hat die Arbeit den tapferen Malsern gewidmet.

Südtiroler Spielplatz-Studie

Pestizide: EU-Parlament erhöht Schutz der Gesundheit

Unser Koen Hertoge aus Mals präsentiert Südtiroler Spielplatz-Studie. Bei der letzten Plenartagung des Europäischen Parlaments in Straßburg vom 11. bis 14. Februar haben die Mitglieder des Europäischen Parlaments über die Umsetzung der EU-Richtlinie 2009/128/EU über die nachhaltige Verwendung von Pestiziden debattiert. Darauf weist PAN-Europe Vorstandsmitglied Koen Hertoge in einer Aussendung hin. […]

Während der Parlamentsdebatte sei vor allem der geringe Fortschritt der Mitgliedstaaten (darunter auch Italien), die Hauptziele der Richtlinie zu verwirklichen, kritisiert worden.

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