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Agrar-Aktionsheft

Let’s talk about pesticides!

Agrar_AktionsheftDer massive Rückgang von Insekten, die Gefahr für das Grundwasser und Wirkungen auch sehr  kleiner Mengen chemischer Spritzmittel auf unseren Organismus schrecken auf. Hunderttausende unterschrieben gegen Glyphosat. Andere fordern eine Pestizidabgabe, mit deren Einnahmen ein weitreichender Umstieg der Landwirtschaft zu fördern wäre. Schau mit uns über Tellerränder: In Indien haben inzwischen mehrere Bundesstaaten angekündigt, komplett auf pestizidfreie Landwirtschaft umzusteigen. “Mal eben ohne Pestizide”- ist leichter gesagt als getan. Wer unterstützt die Höfe, die umsteigen wollen? Wer stoppt die Politik, die auf Billigexporte setzt? Wie bringen wir die Supermärkte dazu, Erzeuger*innen fair zu entlohnen? Weiterlesen

Rosa Luxemburg

Briefe aus dem Gefängnis

(1917), siehe folgende Textstelle […] Gestern las ich gerade über die Ursache des Schwindens der Singvögel in Deutschland: es ist die zunehmende rationelle Forstkultur, Gartenkultur und der Ackerbau, die ihnen alle natürlichen Nist- und Nahrungsbedingungen: hohle Bäume, Ödland, Gestrüpp, welkes Laub auf dem Gartenboden – Schritt für Schritt vernichten. Mir war es so sehr weh, als ich das las. Nicht um den Gesang für die Menschen ist es mir, sondern das Bild des stillen unaufhaltsamen Untergangs dieser wehrlosen kleinen Geschöpfe schmerzt mich so, daß ich weinen mußte. Es erinnerte mich an ein russisches Buch von Prof. Sieber über den Untergang der Rothäute in Nordamerika, das ich noch in Zürich gelesen habe: sie werden genauso Schritt für Schritt durch die Kulturmenschen von ihrem Boden verdrängt und einem stillen, grausamen Untergang preisgegeben. […] Hier der ganze Text: http://gutenberg.spiegel.de/buch/briefe-aus-dem-gefangnis-2090/9

Soirée in Plawenn

Jahreszeiten musikalisch erleben

Soirée in Plawenn - Die WinterreisePlawenn/Mals
Samstag, 19. Januar – 17 Uhr

Die Winterreise
mit Nataša Mirković, Stimme
Matthias Loibner, Drehleier

Flyer-Die Winterreise >>

Es hat nummerierte Plätze, Anmeldung unbedingt erforderlich. Wir erwarten einen Beitrag von 18 € pro Person.
Das Clubwirtshaus ist vorher und nachher um das leibliche Wohl bemüht.
Anmeldung direkt bei Konrad Meßner → (0039) 335-220789 – Club of Mult I-39024 Mals, Plawenn 1 / Malles Venosta, Piavenna, 1 http://www.raetia.net/club.html

Agrar-Atlas 2019

Daten und Fakten zur europäischen Landwirtschaft

Agrar-Atlas 2019Der Agrar-Atlas zeigt, dass kaum etwas von den fast 60 Milliarden Euro, die die EU jährlich für die europäische Landwirtschaft ausgibt, für gesunde Lebensmittel, den Schutz von Umwelt, Klima und Biodiversität oder den Erhalt von kleinen und mittleren Betrieben verwendet wird.

Im Gegenteil, von 80 Prozent der Gelder profitieren nur 20 Prozent der Betriebe. Aber der Atlas beweist auch, dass es falsch wäre, die Förderung der Agrarpolitik einfach abzuschaffen. Denn der Umbau zu einer nachhaltigen und global gerechten Landwirtschaft ist nicht umsonst.

Link: www.boell.de/agraratlas

Schule des Wandels

Frühjahrsprogramm 2019

Zwischen März und Mai 2019 werden die bewährten Basis-Seminare BODEN (mit Patrick Uccelli), KOMPOST (mit Alexander Agethle) und KRÄUTER (mit Hildegard Kreiter) wieder angeboten. Neu sind das Basis-Seminar BAUEN UND SANIEREN MIT HANF, das von Norbert Lantschner und Werner Schönthaler gestaltet wird und in Zusammenarbeit mit der Fa. Schönthaler stattfindet sowie das Basis-Seminar DIE ETHIK DES WANDELS mit Prof. Willi Guggenberger, Dr. Michael De Rachewiltz und Prof. Martin M. Lintner, das wir in Zusammenarbeit mit dem Institut De Pace Fidei der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen anbieten können. Neu im Angebot ist auch ein KUNST-WORKSHOP mit dem Gsieser Künstler Luis Seiwald
Link: Schule_des_Wandels-Fruehjahrsprogramm-2019

BIO-Lebensmittel aus Mals

Angebote aus der Gemeinde Mals

Ø   Günther Wallnöfer, Hoamisch, guenther.wallnoefer@hotmail.com, Milch, Fleisch, Gemüse, Gemüseaufstriche usw.
Ø   Folie Anna: www.sockerhof.it, 50 verschiedene Gemüsearten
Ø   Englhof, Alexander Agethle: info@englhorn.com, Käse
Ø  Migihof, Familie Marth: info@migihof.it, Vollkornbrot, Marmeladen, Kompotte- www.migihof.it
Ø   Stecher Christian, Spanglerhof (den Hof findet man auf facebook), Gemüse
Ø   Telser Peter, Himbeeren und Gemüse
Ø   Pobitzer Magdalena & Friedl, Getreide, Kartoffeln, magdalena.pobitzer@gmail.com
Ø   Hohenegger Christoph, Getreide, Kartoffeln, c.hohenegger@virgilio.it
Ø   Paulmichl Josef josef.paulmichl70@gmail.com
Ø   Stocker Bernhard, stocker.bernhard@rolmail.net
Ø  Vinterra Sozialgenossenschaft: info@vinterra.it, Gemüseaufstriche, Sauerkraut
Ø   Bürgergenossenschaft „da“: info@bgo.bz.it, Verkauf und Vermittlung von Bio-Lebensmitteln
Ø  Bio-Hof Stecher Dörfl – St. Valentin info@biohofstecherli.it  – 339-4030739
Ø  Rieglhof Bio-Käserei Langtaufers Edmund Patscheider patscheider@rieglhof.it

Verhandlung zur Abstandsregelung

Verwaltungsgericht  Bozen – Mittwoch, den 9. Jänner

Bericht aus dem Gerichtssaal […]: Bis nach 11 Uhr im Gerichtssaal. Der Malser Anwalt, Dr. Armin Reinstadler, hat sich gut geschlagen. Er hat sich seit der Auftragserteilung sehr intensiv mit der Materie befasst und bereits im Dezember eine fundierte und professionelle Verteidigungsschrift bei Gericht hinterlegt. Heute ging es darum die wichtigsten Argumente nochmals herauszustreichen. Das ist ihm sehr gut gelungen. […]

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Bolivianische Bienen bedroht

„Die Koka-Anbaufläche hat sich erweitert und der Urwald ist auf ein alarmierendes Maß reduziert worden“, sagte Miguel Limachi, Entomologe an der San Andres University in La Paz. Laut Limachi hat die Ausweitung der Koka-Kultur dazu beigetragen, andere Pflanzen zu zerstören, die eine natürliche Abwehr gegen die Koka-Blattschädlinge bieten, insbesondere die Tussock Moth.

Der Täter ist – wie in so vielen anderen Fällen auf der ganzen Welt – ein Pestizid. Der Unterschied in Bolivien besteht darin, dass der Pestizideinsatz zusammen mit den Kokaplantagen, zu deren Schutz er eingesetzt wird, zunimmt. Umweltschützer und Imker wie Rene Villca sagen, dass die Bienenpopulation durch den massiven und intensiven Einsatz chemischer Pestizide zum Schutz der größten Geldern der Region dezimiert wird.
Link: www.tekk.tv/bolivianische-bienen

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