Allgemeinheit bezahlt für günstige Lebensmittel
Allgemeinheit bezahlt für günstige Lebensmittel

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Die Allgemeinheit bezahle für günstige Lebensmittel indirekt sehr viel. Insgesamt eigentlich viermal, meint Frank Eyhorn, Berater für nachhaltige Landwirtschaft bei der Entwicklungsorganisation Helvetas.

Günstige Nahrungsmittel seien nur vermeintlich günstig. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie und fordert Änderungen. Autor: Klaus Ammann  Samstag, 17.08.2019

Einmal an der Kasse des Supermarkts.
Ein zweites Mal über die Subvention an die Landwirtschaft:
Dreimal: «Wir zahlen zusätzlich die Schäden der intensiven Landwirtschaft, wie beispielsweise beim Trinkwasser die Antibiotikaresistenz wieder zu beheben. Oder Pestizide rauszufiltern»
Ein viertes Mal zahle man für zunehmend hohe Gesundheitskosten im Zusammenhang mit Ernährung.

Eyhorn hat eine Studie zum Thema mitverfasst, die in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Sustainability» erschienen ist. Die aktuelle Landwirtschaftspolitik sei nicht nur zu teuer, sie habe auch negative Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft.

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