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Bedrohung der BIO-Bauern

Südtirol: Giftspritzende Apfelbarone bedrohen innovativen BIO-Bauern
Urban Gluderer, Kräuterschlössl, Goldrein

Urban Gluderer

Werner Kräutler schreibt:
Die Situation vieler BIO-Betriebe in ‚Pestizidtirol‘ ist dramatisch. Die Existenz eines der innovativsten Unternehmen wird durch den ungehemmten Einsatz hochgiftiger ‚Pflanzenschutzmittel‘ sogar massiv bedroht.  Wo bleibt die Südtiroler Politik?

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Neue Regeln bei Pestizid-Zulassung

Coalizione europea cittadini per la scienza nel controllo dei pesticidiEine breit angelegte Europäische Allianz einerseits von Experten der Toxikologie, des Europäischen Rechts und der Politikwissenschaften, und anderseits von Tausenden von EU-Bürgern schließt sich zusammen, um „neue Regeln“ bei der Pestizid-Zulassung einzufordern. Ausschlaggebend waren unter anderem die Tricksereien und Mogeleien bei der Wieder-Zulassung respektive der 5-Jahres-Verlägerung des Pestizids „Glyphosat“, bei dem der deutsche Minister Schmidt die unrühmlichste Rolle aller Akteure gespielt hat.

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Mals wehrt sich

Ein kleines Dorf wehrt sich gegen Pestizide

Schweres Thema, großer Andrang: Der Dokumentarfilm „Das Wunder von Mals“ lockt 120 Zuschauer ins Kino

Ein fast volles Haus gab es im Ludwigsburger Kino Luna, als der Dokumentarfilm „Das Wunder von Mals“ auf dem Spielplan stand. Obwohl es dort um eine schwere Kost ging: den Einsatz von Giften, Pestiziden und Glyphosat in der Landwirtschaft und in den Gemeinden. Auch der Filmemacher Alexander Schiebel war zur Diskussion nach Ludwigsburg gekommen.

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Toxic-Tour durch Ecuador

Wo sich der Tod fauchend in die Körper frisst

Donald Moncayo, EcuadorVerkohlte Insekten, vergiftete Flüsse und Erdöl-Bohrtürme, die es so eigentlich gar nicht mehr geben sollte: Auf der Toxic-Tour durch Ecuadors Regenwald führt Donald Moncayo Interessierte aus der ganzen Welt zu veralteten Erdöl-Anlagen. Anlagen, die über ein Prozent des globalen Co2-Ausstosses ausmachen.

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Kinder mit Fehlbildungen

Frankreich: Rätselraten um 7 Kinder mit Fehlbildungen

Charlotte lebt wie die meisten Sechsjährigen Frankreichs, nur dass sie ohne linke Hand geboren wurde. Eine Fehlbildung, die nicht genetisch ist und nicht durch Medikamente hervorgerufen wurde. Außer Charlotte sind noch drei weitere Kinder im selben Dorf betroffen.
Ihre Mutter, eine Ärztin, sagt: „Ich werde keine Erklärungen für meine Tochter haben. Wir werden es bestenfalls für zukünftige Schwangerschaften wissen und handeln können, wenn wir die Ursache herausfinden.
14 Fälle, eine Gemeinsamkeit: Wohnort auf dem Land – Sind Pestizide an Fehlbildungen schuld?

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Südindien pestizidfrei

Wenn man will, dann kann man

Der indische Bundesstaat Andhra Pradesh zählt fast 50 Millionen Einwohner/innen – und rund sechs Millionen Familien leben von der Landwirtschaft. Am 2. Juni 2018 verkündete der Ministerpräsident, dass diese bis spätestens 2024 auf chemisch-synthetische Pestizide verzichten sollen. In Südindien entsteht so eine pestizidfreie Region, die größer ist als Österreich, die Schweiz und Belgien zusammen. Dagegen sehen alle „Pestizidreduktionsprogramme“, „Nationale Aktionspläne Pflanzenschutz“ und Teilverbote in Europa alt aus! Und Andhra Pradesh ist damit nicht allein: Sikkim, ein kleiner indischer Bundesstaat im Himalaya, war sogar noch konsequenter und hat ab 2003 Schritt für Schritt auf Bio umgestellt. Seit Anfang 2016 haben alle 60.000 landwirtschaftlichen Betriebe Sikkims ein Bio-Siegel.

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WeMove.EU

Protest in Brüssel

WeMove.EUImmer mehr Menschen sind gute und gesunde Lebensmittel wichtig: Sie entscheiden sich für saisonale, biologische und regionale Nahrungsmittel und gegen Produkte industrieller Landwirtschaft. Aber die Entscheidungen von uns Verbraucher/innen sind nur ein erster Schritt. Solange große Industriebetriebe den Löwenanteil der EU-Gelder erhalten, wird sich nicht wirklich etwas ändern.

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