Kategorie: Pestizide-Allgemein (Seite 7 von 16)

Kampf eines Bürgermeisters

Bürgermeister Daniel Cueff mit seinem Versuch gescheitert, den Einsatz von Pestiziden in Teilen seiner Gemeinde zu verbieten.

Pestizid-Abstandsregelung von 150 m

© Klaus Nowottnick

Das Verwaltungsgericht in Rennes hob Ende August die im Mai für die 600-Einwohner-Gemeinde Langouët im Nordwesten Frankreichs erlassene Verordnung wieder auf. Der Richter befand, der Ortsvorsteher habe seine Kompetenzen überschritten und hob die Umsetzung des Erlasses vorläufig auf.

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Die Schönschwätzer

[…]  Studien hätten klar bewiesen, dass die Landwirtschaft ein Pestizidproblem habe. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz zeigten im April den massiven Rückgang der Insekten: Dafür verantwortlich sei auch «die intensive Landnutzung mit ihrem großen Einsatz von Pestiziden».

Das ETH-Wasserforschungsinstitut Eawag berichtete ebenfalls im April, dass in fünf ländlichen Bächen 66 Pestizide die Grenzwerte überschreiten. Für Pflanzen und Tiere im Wasser habe «ein akut toxisches Risiko» bestanden. Und das Bundesamt für Umwelt meldete im August, dass das Grundwasser an jeder zweiten Messstelle Spuren von Pestiziden enthält.

www.beobachter.ch/die-stunde-der-schonschwatzer

Zulassung von Chlorpyrifos

EU will Pestizid Chlorpyrifos nicht erneut zulassen 

Monatelang haben wir uns gemeinsam mit Partnerorganisationen ins Zeug gelegt: Mehr als 200.000 SumOfUs-Mitglieder haben Petitionen unterschrieben, Politiker*innen per E-Mail oder Twitter kontaktiert und mit Spenden unsere Aktionen unterstützt. Und Ihr Einsatz zahlt sich aus: Vor zwei Wochen konnten wir einen Durchbruch feiern: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat der EU-Kommission empfohlen, die Zulassung des Pestizids Chlorpyrifos 2020 nicht zu verlängern.

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Geheimsache Sulfoxaflor

Neues Bienengift im Anflug
Sulfoxaflor - Gefahr für die Bienen

© Flick/Global2000

Kaum sind die alten Bienengifte verboten, stehen schon die Ersatzprodukte in den Startlöchern. Die Geheimniskrämerei geht weiter.
Stets haben die Pestizidkonzerne betont, die drei bienenschädlichen Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam (sogenannte Neonicotinoide) seien harmlos. Ein drohendes Verbot bekämpften sie bis vor Gericht.
www.infosperber.ch/Neue-Bienengifte

Giftige Agrarlandschaft

USA: Agrarlandschaft 48-mal giftiger als vor 25 Jahren

Die US-Agrarlandschaft ist heute 48-mal giftiger für Honigbienen – und sehr wahrscheinlich auch für andere Insekten – als noch vor 25 Jahren. Diese erschreckende Erkenntnis ist auf den weit verbreiteten Einsatz der sogenannten Neonicotinoid-Pestizide zurückzuführen. Das belegt eine neue Studie, die in der Zeitschrift «PLOS One» veröffentlicht wurde.
Zwei der drei Neonicotinoid-Pestizide, die gemäß der Studie am meisten zur Gesamttoxizität beigetragen haben, werden von «Bayer-Monsanto» hergestellt. Das dritte erwähnte Produkt stammt von «Syngenta/ChemChina» mit Hauptsitz in der Schweiz.

www.infosperber.ch/Agrarlandschaft

Zusatzstoffe der Pestizide

Zusatzstoffe machen Pestizide noch giftiger

Schlechte Nachrichten von chinesischen Forschern: Sie fanden heraus, dass auch von für sich genommen harmlosen Zusatzstoffen in Pestiziden der Neonicotinoid-Klassen Gefahr ausgeht.
Doch auch als unproblematisch eingestufte Substanzen können den wichtigen Insekten gefährlich werden, wie chinesische Forscher im Fachjournal «Environmental Toxicology and Chemistry» schreiben. Das Team um Lang Chen von der Chinesischen Akademie für Agrarwissenschaften hat nachgewiesen, dass auch von für sich genommen harmlosen Zusatzstoffen in Pestiziden Gefahr ausgeht.
www.20min.ch/Zusatzstoffe-Pestizide

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Chlorothalonil krebserregend?

Chemikalien im Schweizer Trinkwasser

© luzernerzeitung.ch
Christian Stamm

Chlorothalonil ist für den Menschen möglicherweise krebserregend und mit hoher Wahrscheinlichkeit für das Hummel- und Fischsterben in Europa mitverantwortlich. Fast 50 Jahre lang galt das Pestizid Chlorothalonil als unbedenklich. Jedes Jahr sprühten Schweizer Bauern bis zu 30 Tonnen davon auf ihre Felder. Dann veröffentlichte die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit diesen Frühling eine neue Studie:

Link: www.luzernerzeitung.ch/Wasserverschmutzung

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Verringerte Glyphosat-Strafe

US-Gericht senkt Glyphosat-Strafe für Bayer deutlich

Der deutsche Bayer-Konzern kommt in einem der wichtigen Glyphosat-Prozesse in den USA mit einer deutlich geringeren Strafzahlung davon. Die zuständige Richterin Winifred Smith senkte den von den Geschworenen verhängten Schadenersatz für die an Krebs erkrankten Kläger in der Nacht auf Freitag von insgesamt rund zwei Milliarden (1,80 Mrd. Euro) auf 86,7 Millionen Dollar (78,00 Mio. Euro).

www.stol.it/US-Gericht-senkt-Glyphosat-Strafe

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