Kategorie: Pestizide-Allgemein (Seite 6 von 16)

EU & Pestizide

Hochgiftig – aber zugelassen

Einige dieser Wirkstoffe dürften eigentlich gar nicht mehr auf dem Markt sein, da ihre Zulassung abgelaufen ist. Aber im Januar wurde die Zulassung verlängert, ohne dass die Stoffe erneut geprüft wurden, wie nach EU-Recht eigentlich vorgeschrieben.

Immer wieder werden Pestizide in der EU eingesetzt, weil die Prüfung zu lange dauert.

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Massensterben durch Pestizideinsatz

Massensterben in Zentralamerika

Seit 20 Jahren beobachten ExpertInnen eine auffällige Häufung von chronischem Nierenversagen in den Zuckerrohranbaugebieten in Zentralamerika, bereits über 20.000 Menschen sind daran gestorben. Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen einen Zusammenhang mit dem Einsatz des Unkrautvernichters Paraquat und des Bayer-Pestizids Glyphosat. Auch die Menschen in der Projektregion der INKOTA-Partnerorganisation APADEIM in Nicaragua sind betroffen.

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Pestizidverbote verzögert

Verbot von Pestiziden wird durch Firmen verzögert

Verbot von Pestiziden wird durch Firmen verzögert

© www.nau.ch

Der Streit um die Pestizide geht weiter. Nun wird ein neues Problem offenkundig: Chemiekonzerne können Verbote von Pestiziden lange hinauszögern, das berichtet die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche». Das Beispiel in den Berichten dreht sich um Chlorpyrifos. Dieses gilt seit dem Jahr 2016 als gefährlich.

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Paris verbietet Pestizide

Paris und weitere französische Städte verbieten Pestizide

Kommunen wollen Artenvielfalt und Gesundheit der Bürger schützen – Paris und vier weitere französische Großstädte haben ein Verbot von Pestiziden angekündigt. Damit solle die Artenvielfalt erhalten und die Gesundheit der Bürger geschützt werden, erklärten die Städte am Donnerstag. Der Initiative schlossen sich neben Paris auch Lille, Nantes, Grenoble und Clermont-Ferrand an.

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Glyphosat-Verbot ab 2023

Deutsche Regierung beschließt Glyphosat-Verbot ab Ende 2023

Der Einsatz des umstrittenen Herbizids soll schrittweise eingestellt werden, hat das Kabinett entschieden. Das soll das Insektensterben bremsen. – Der Bund will Regierungskreisen zufolge den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat bis 2023 komplett verbieten. Zum Stichtag 31.12.2023 werde der Einsatz glyphosathaltiger Mittel verbindlich beendet, heißt es im „Aktionsprogramm Insektenschutz“, den das Bundeskabinett laut Reuters am Mittwoch beschloss. In den nächsten Jahren soll demnach die Anwendung bereits um drei Viertel reduziert werden.
www.sueddeutsche.de/glyphosat-verbot

Gefahr im Boden

Neonicotinoide
Neonicotinoide: Gefahr im Boden

© University of Guelph

Gefahr im Boden – Bodenbewohnende Bienen könnten tödlichen Insektizid-Dosen ausgesetzt sein. Gefährdete Bodenbewohner: Nicht nur über Nektar und Pollen können sich Bienen mit Neonicotinoiden vergiften. Auch der Kontakt mit kontaminiertem Boden stellt eine Gefahr dar – vor allem für Wildbienen, die ihre Nester im Erdreich bauen. Wie eine Studie aus Kanada nun nahelegt, sind insbesondere die weiblichen Insekten dadurch potenziell tödlichen Dosen von Clothianidin und anderen Neonicotinoiden ausgesetzt.
www.scinexx.de/neonicotinoide

Paraguay ist schuldig

UN-Menschenrechtsausschuss macht Paraguay für Einsatz verbotener Pestizide verantwortlich

Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des Ausschusses. Das UN-Gremium fordert Paraguay auf, die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, die Opfer vollständig zu entschädigen und den Beschluss des Ausschusses in einer Tageszeitung mit hoher Auflage zu veröffentlichen. Zudem muss Paraguay innerhalb von 180 Tagen eine Untersuchung des Pestizid-Einsatzes im Land mitsamt der dadurch verursachten Kontamination von Wasser, Böden und Lebensmitteln sowie der Vergiftung von Menschen einleiten.
www.lifepr.de/Paraguay-fuer-Einsatz-verbotener-Pestizide-verantwortlich

Politik und Pestizidlobby

Schweiz: Bundesrat und Parlament im Netz der Pestizidlobby

Bundesbern tanzt nach der Pfeife der Pestizidkonzerne, deren Fäden beim Wirtschaftsverband Scienceindustries zusammenlaufen. In der parlamentarischen Gruppe mit der unscheinbaren Bezeichnung «Bildung Forschung Innovation» (BFI) sind «über 90 nationale Politiker aus dem National- und Ständerat organisiert», wie es auf der Homepage von Scienceindustries heisst, dem Wirtschaftsverband von Chemie, Pharma und Life Sciences, der auch die Interessen der Pestizidkonzerne Syngenta, Bayer und BASF vertritt.
Link: www.infosperber.ch/im-Netzwerk-der-Pestizidlobby

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