Seite 116 von 131

Weltagrarbericht Teil 3

Gesundheit

Logo WeltagrarberichtLebensmittel oder Krankmacher?
Hunger ist zunächst der absolute Mangel an Kalorien. Damit Ernährung gesund ist, muss sie jedoch nicht nur genug Energie enthalten, sondern auch eine ausgewogene Mischung an Eiweiß, Kohlehydraten und Fett sowie eine Vielzahl lebenswichtiger Mikronährstoffe wie Eisen, Zink, Jod, Mineralstoffe und Vitamine. Weltweit leiden rund zwei Milliarden Menschen unter einem Mangel an einem, häufiger sogar mehreren Mikronährstoffen – mit teilweise fatalen Folgen.

Weiterlesen

Weltagrarbericht Teil 2

Hunger im Überfluss

Logo WeltagrarberichtFast jeder neunte Mensch auf der Welt hungert. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO haben 815 Millionen Menschen regelmäßig nicht genug zu essen. Dabei fahren die Landwirte heute nicht nur in absoluten Zahlen die größte Ernte aller Zeiten ein, sondern auch pro Kopf der wachsenden Weltbevölkerung. Vollständig und so effektiv wie möglich als Lebensmittel eingesetzt könnte diese Ernte 12-14 Milliarden Menschen ernähren.

Weiterlesen

Neonicotinoide & Agrios

Einige der im Südtiroler AGRIOS –Programm 2017 gelisteten Neonicotinoide:

Imidacloprid ist ein systemisches Insektizid aus der Gruppe der Neonicotinoide. Die Substanz wurde 1985 in den Labors der Bayer AG erstmals synthetisiert. Bayer stellt Imidacloprid seit Anfang der 1990er-Jahre im industriellen Maßstab her, es wird in etwa 120 Ländern der Erde eingesetzt. Einige Experten nehmen an, dass Imidacloprid derzeit das weltweit meistverwendete Insektizid ist. Handelsnamen z.B.: Admire, Confidor (in Europa), Connect, Evidence, Gaucho (Beize), Leverage, Muralla, Provado und Trimax

Acetamiprid (Handelsname z.B. „Careo“)
Clothianidin (Handelsname z.B. “Poncho“)
Thiacloprid (Handelsname z.B. „Calypso“)

Datei: NEONIC_u_THIACLOPRID.pdf
(als PDF zum Herunterladen)

Studie zu Neonicotinoiden

„So eindeutig, dass die Politik nicht mehr entkommen kann“

Nach einer Studie der europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ist klar: von Neonicotinoiden geht ein Risiko für Insekten (Bienen) aus. „Die Klarheit war im Prinzip schon vorher gegeben, aber sie ist jetzt auf den neuesten Stand gebracht“, sagte Prof. Dr. Randolf Menzel vom Institut für Biologie der FU Berlin im Dlf. „Der Gesetzgeber muss das jetzt verbieten“.

Link: Beitrag im Deutschlandfunk vom 28.02.2018 »

Neonicotinoide & Bienen & EFSA

Neonicotinoide: Bienen in Gefahr. Wacht die EFSA endlich auf?

„Die potenziell tödliche Gefahr lauert in Blütenpollen und Nektar, im aufgewirbelten Staub bei der Aussaat, im Wasser: Auf unterschiedlichen Wegen nehmen Bienen für sie gefährliche Neonicotinoide auf. Diese Mittel können die Insekten Experten zufolge bereits bei einer niedrigen Dosierung lähmen, töten oder Lernvermögen und Orientierungsfähigkeit beeinträchtigen.

Landwirte setzen die Pestizide als Saatgutbeizmittel ein, um die angebauten Pflanzen vor Schädlingen zu schützen. Damit können sie aber Bienen schaden. Das ist keine neue Erkenntnis und wurde jetzt durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht verdeutlicht.“

Link: https://www.stol.it/Neonicotinoid-Bienen-in-Gefahr

Weltagrarbericht Teil 1

Über den Weltagrarbericht

Logo WeltagrarberichtNoch nie hat die Menschheit mehr Lebensmittel pro Kopf produziert als heute und dennoch leiden nach FAO-Schätzungen 815 Millionen der 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde Hunger. 2 Milliarden sind von Nährstoffdefiziten wie Vitaminmangel betroffen. 1,9 Milliarden Erwachsene sind übergewichtig, 600 Millionen von ihnen fettleibig. Während Klimaveränderungen die Landwirtschaft vor gewaltige neue Heraus-forderungen stellen, wird die Weltbevölkerung in den kommenden Jahrzehnten vermutlich auf 9 Milliarden Menschen anwachsen.

Weiterlesen

Neonicotinoide: Bienen in Gefahr

Neonicotinoide können die Insekten bereits bei einer niedrigen Dosierung lähmen oder auch töten.

  • Landwirte setzen die Pestizide als Saatgutbeizmittel ein, um die angebauten Pflanzen vor Schädlingen zu schützen.
  • Damit können sie aber u.a. auch Nützlingen, insbesondere Bienen schaden.
  • Das ist keine neue Erkenntnis und wurde jetzt durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht verdeutlicht.
  • Die Experten der Behörde mit Sitz im italienschen Parma werteten diverse wissenschaftliche Studien zu dem Thema aus.
  • Kritik kam (naturgemäß) vom Neonicotinoid-Hersteller Bayer.
  • Die Schlussfolgerungen stünden im Widerspruch zu anderen umfassenden wissenschaftlichen Beurteilungen zur Bienengesundheit.
  • Der Ball ist wieder bei der Politik in Brüssel, die am 22. März über ein Freiland-Verbot diskutiert. Eine Entscheidung erscheint ungewiss.

Link: https://www.stol.it/Chronik-im-Ueberblick/Neonicotinoid-Bienen-in-Gefahr

Quelle: (C) https://www.stol.it/

So gelangt Glyphosat in den Honig

ZDF-WISO: So gelangt Glyphosat in den Honig:

Honig ist süß, klebrig und voller heilsamer Kräfte. Unter anderem soll er Fieber senken und Wunden heilen. Doch wie steht es mit den Umweltbelastungen? Wieviel Glyphosat ist im Honig? Hundertfach ÜBER dem zugelassenen Grenzwert, d.h 5,11 mg /kg. U.a. mit einer Stellungnahme von Thomas Radetzki von der Aurelia-Stiftung.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Der Malser Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑