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Wohin wollen Sie die Bauern führen?

Ein paar dringende Fragen an den Südtiroler Bauernbund

Sehr geehrte Herren,
ich komme viel rum in Südtirol und freue mich über gute Gespräche mit engagierten Leuten, die sich mit der Zukunft beschäftigen. Dabei kommt der Produktion gesunder und hochwertiger Nahrungsmittel in einer nachhaltig, sanft und ökologisch gestalteten Landwirtschaft eine besondere Rolle zu. Wir spüren, dass wir in Wandelzeiten leben und eine entscheidende Phase durchschreiten. Viele wollen den Wandel in eine sanfte und nachhaltige Richtung begleiten und strahlen Zuversicht aus, dass das gelingen wird.

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Glyphosat und Kochsalz

Bezüglich der Aussagen, dass Salz, rotes Fleisch und gebratene Kartoffeln gleich schädlich seien wie „Glyphosat“: Bereits 1996 musste Monsanto dem US-Justizministerium gegenüber eine so genannte „Unterlassungserklärung“ abgeben, diese und ähnliche irreführende Behauptungen bei Strafe zu unterlassen. Dass die üblichen Kreise mit solchen Sprüchen nach wie vor hausieren gehen, um vom eigentlichen Pestizid-Problem abzulenken, ist skandalös und ignorant. Leider werden „Strafbewehrte Unterlassungserklärungen“ so gut wie nie geahndet.

Fragner-Unterpertinger Johannes, Mals

an die Tageszeitung Dolomiten
Leserbriefredaktion

Glyphosat (un)kalkulierbare Gefahr

20170627_Dolomiten_115720Rekurs gegen Pestizid-Verordnung abgewiesen
DISKUSSION: Kontroverse Meinungen über Entscheidung der EU-Kommission-Michael Oberhuber: „Man muss auf die Fakten schauen“

BOZEN. Nachdem lange diskutiert, debattiert und gestritten wurde, hat die EU Kommission am Montag beschlossen, den Einsatz des Unkraut-Vernichtungsmittels Glyphosat für weitere 5 Jahre zuzulassen. Umstritten ist die Entscheidung deshalb, da Glyphosat laut einer Studie als „wahrscheinlich krebserregend“ gilt. Einige andere Agenturen kommen hingegen zur Erkenntnis, dass der Wirkstoff unbedenklich sei. Mehr Sachlichkeit würde der Diskussion gut tun, sagt Laimburg-Direktor Michael Oberhuber. Ein Gespräch über Gefahren, Einstufungen und Alternativen.

Artikel von Arnold Sorg


Datei: 20170627_Dolomiten.pdf
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Quelle: (C) Tageszeitung Dolomiten
https://www.stol.it/Dolomiten

Mals im Bundestag

Ein „Malser“ im Bundestag

Berlin/Mals – Mit dem 35-jährigen Victor Perli aus Wolfenbüttel sitzt seit heuer ein „Malser“ Im Deutschen Bundestag. Perlis Onkel Patrizio lebt in Mals. Seit Vater ist in Mals aufgewachsen und betreibt heute eine Pizzeria in Quedlinburg in Deutschland. Victor Perli ist Politikwissenschaftler und Geschäftsführer in einem Familienbetrieb.

Interview: Friedrich Haring

Datei: 20171122_DerVin_MalserBundestag.pdf
(Artikel als PDF zum Herunterladen)

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung
(C) Der Vinschger

http://www.dervinschger.it

Pestizide und Weltbild

Wenn das Publizieren wissenschaftlicher Analyse-Ergebnisse und das Einfordern vom verfassungsmäßigem Recht auf Gesundheit für die üblichen Kreise eine „Beleidigung“ darstellt, dann frage ich mich gar nicht mehr, welches Weltbild sie haben, sondern ob sie überhaupt ein Weltbild haben; und ob sie noch im Stande sind, Richtig von Falsch und Gut von Böse zu unterscheiden.

Fragner-Unterpertinger Johannes

an die Tageszeitung Dolomiten
Leserbriefredaktion

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