Spielplatzstudie

Spielplatzstudie – Pestizidstudie 2018-2019 – Auswertung 2020

PROJEKTBESCHREIBUNG

Fragestellung: Analyse der vom Land Südtirol erhobenen Grasproben auf Spielplätzen 2018/2019. Internationale wissenschaftliche peer-reviewed Publikation 2020

Finanzierung: Beiträge von Umweltgruppen, Dachverband, Private wie Crowd Funding
Zeitraum: Dezember 2019 – März 2020. Ziel der Publikation: 2. Quartal 2020 (abhängig vom Journal)

Wissenschaftliche Auswertung der Prüfberichte / Grasproben: Dr. Caroline Linhart (wissenschaftliche Leiterin) & Team. Toxikologische Beratung Dr. Peter Clausing (PAN-Germany). Wissenschaftliche Beratung Prof. Dr. Johann Zaller (BOKU Wien – Österreich)

Projektdetails:  Gemeinsam mit verschiedenen Umweltgruppierungen haben wir in Südtirol im Jahr 2017 die „Spielplatzstudie-Pestizidstudie“ durchgeführt. Der Abschlussbericht dieser «citizins science» wurde in Oktober 2017 während einer Pressekonferenz präsentiert.

Auf Vorschlag der Wissenschaftlerin Caroline Linhart haben wir unsere Studie nochmals intensiv überarbeitet, und in Mai 2019 in dem international renommierten peer-reviewed Journal Environmental Sciences Europe publiziert. Die internationale Medienresonanz war sehr groß, und die Rückmeldungen aus der Wissenschaft sehr erfreulich.

Unsere wissenschaftliche Publikation konnten wir auch bei der öffentlichen Konsultationsphase für den italienischen „Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Verwendung von Pestiziden“ abgeben.

Auch politisch konnten wir mit unserer Studie einen Etappensieg feiern. Das Land Südtirol hat auf ausgewählten Spielplätzen in den Jahren 2018 und 2019 Grasproben gezogen und einen entsprechenden Bericht erfasst. Der offizielle Abschlussbericht des Landes Südtirol verharmlost erneut die gefundenen Pestizidrückstände. Dabei waren während der Haupt-Vegetationszeit 71% der Proben mit Pestiziden belastet, und es wurden 33 verschiedene Pestizid-Wirkstoffe nachgewiesen.

In den letzten 8 Monaten haben wir dafür gekämpft, die originalen Prüfberichte / Laborberichte des Landes Südtirol zu erhalten. Unsere ersten Analysen dieser Laborberichte (gemeinsam mit unseren Experten) zeigen ein beunruhigendes Bild.

Wir werden die vorhandenen Rohdaten (96 Datensätze) erneut wissenschaftlich auswerten, analysieren und beschreiben. Aus unseren Analysen werden wir eine zweite internationale, wissenschaftliche Publikation erstellen.

Die Auswertung der Daten erfolgt mit dem Ziel, sowohl spezifische Aussagen zur Art der Kontamination auf der Untersuchungsfläche selbst (v.a. durch die Interpretation des Toxikologen) als auch generelle Aussagen zur Kontamination im weiteren Untersuchungsgebiet, sprich in den Siedlungsbereichen, treffen zu können.

Publikation der Ergebnisse / Medienarbeit: Der Projektgruppe wird in Absprache mit den assoziierten Umweltgruppen und Unterstützern darüber entscheiden, in welcher Form dies geschehen wird.

Vorgesehen sind folgende Aktivitäten:

  • Publikation der Forschungsergebnisse
  • Publikation in einem internationalen wissenschaftlichen Journal (Hauptprojektziel)
  • Information der Bevölkerung (Informationsveranstaltungen, Road-Show, …)
  • Klassische Medienarbeit (internationale Kanäle) / Social Media (Facebook, Twitter, …)
  • Direkte Kontaktaufnahme mit den betroffenen Gemeinden
  • Gespräche mit den verschiedenen politischen Entscheidungsträgern (lokal, regional, national, international)
  • Definition und Formulierung spezifischer Forderungen an die Politik

Spenden für die Durchführung des Projektes Spielplatzstudie – Pestizidstudie 2018-2019 – Auswertung 2020 können auf das Konto des „Malser Weges“ eingezahlt werden.

Kennwort : Spielplatzstudie 2020
IBAN : IT96 S060 4558 5400 0000 5002 537  —  BIC : CRBZIT2B027
Konto laufend auf den Namen von Johannes Fragner-Unterpertinger

Antragstellung_Spielplatzstudie_ll.pdf

Falls wir die benötigte Summe zur Durchführung des Projektes nicht erreichen, werden die getätigten Spenden auf Wunsch zurückerstattet.
Falls dies nicht erwünscht ist, werden die Spenden für die weitere Arbeit des „Malser Weges“ verwendet.

Koen Hertoge
PAN-Europe – Vorstandsmitglied – koen.hertoge@gmail.com

1 Kommentar

  1. Bernd Thomsen

    Diese Aktion halte ich für unbedingt notwendig, Es geht um die Gesundheit von Menschen, besonders die der Kinder, unserer wichtigstes Gut.

    Mit freundlichen Grüßen aus Bremen
    Bernd Thomsen

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