Chlorpyrifos- Hochgiftiges Pestizid womöglich bald verboten
Chlorpyrifos

© Getty Images

Seit Jahren warnen Forscher und Umweltorganisationen vor dem Insektengift Chlorpyrifos.

Schädlingsbekämpfer mit dem Wirkstoff Chlorpyrifos kommen in der Landwirtschaft bei verschiedensten Lebensmitteln zum Einsatz, wie zum Beispiel bei Zuckerrüben, Kartoffeln, Raps, Karotten oder auch Äpfeln.

Link: www.beobachter.ch/chlorpyrifos

Sie sollen den Bauern sogenannt «beissende und saugende Insekten», wie etwa Drahtwürmer und Rapsglanzkäfer vom Hals halten. Durch ihre Verbreitung in der Umwelt bekämpfen sie aber nicht nur die in der Landwirtschaft lästigen Insekten, sondern werden für alle Insekten zum Problem.

Das Bundesamt für Umwelt warnt, dass das Insektizid für Mensch und Tier toxisch und insbesondere für Amphibien sehr giftig ist und Verdacht auf hormonaktive Wirkung besteht. Forscher warnten bereits vor Jahren vor bleibenden Schäden am Gehirn von ungeborenen Kindern. Die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Agroscope kam deshalb in einer neuen Studie zum Schluss, dass Chlorpyrifos besser im Giftschrank bliebe, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete.