Kategorie: Pestizide-Allgemein (Seite 10 von 16)

Chlorpyrifos und Studien

Die Zulassung von Pestiziden zur Markteinführung erfordert Toxizitätstests an Tieren, die in der Regel von Testlabors im Auftrag des Pestizidherstellers durchgeführt werden. Letzteres stellt den Regulierungsbehörden die Ergebnisse und eine Zusammenfassung zur Verfügung. Für das häufig verwendete Pestizid Chlorpyrifos kommt eine von der Industrie finanzierte Toxizitätsstudie zu dem Schluss, dass auch bei hohen Expositionen keine selektiven Effekte auf die Neuroentwicklung auftreten.

PDF: Chlorpyrifos_Studien.pdf

Pestizide im Gemüse

Gemüse stark mit Pestiziden belastet
Pestizide im Gemüse - Umweltinstitut München

© Umweltinstitut München

Umweltinstitut München: Wer konventionelles Gemüse kauft, muss damit rechnen, dass es mit Pestizidrückständen belastet ist. Eine aktuelle Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Stuttgart CVUA fand in 90 Prozent der mehr als 1.000 untersuchten Gemüseproben Rückstände von Ackergiften. Besonders stark waren Kräuter und Blattgemüse betroffen.
Link: newsletter.umweltinstitut.org

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Zulassung von Thiacloprid?

EU plant Zulassung von Bayer-Insektengift Thiacloprid

Pestizid kann Föten schaden. Der Konzern will, dass die EU die Erlaubnis für Thiacloprid verlängert. Doch eigentlich sind Pestizide verboten, die wahrscheinlich die Fruchtbarkeit schädigen. Thiacloprid gehört zur Pestizidgruppe der Neonikotinoide. Sie hatten lange den Ruf einer Wunderwaffe, weil sie Fressfeinde der Pflanzen töten, aber nützliche Insekten angeblich nicht. Dann entdeckten Forscher allerdings, dass die Substanzen doch Bienen und andere Bestäuber schädigen können.
Link: www.taz.de/Artikel

Flächendeckende Abdrift

Verdacht auf flächendeckende Abdrift von Ackergiften erhärtet

Alarmierende Ergebnisse: Neue Studie zeigt, dass die Ko-Existenz von biologischen und konventionellen Anbauverfahren gefährdet ist und offenbart damit, dass die Politik die staatliche Schutzverpflichtung gegenüber dem Öko-Landbau nicht einhält. Die ausführlichen Ergebnisse und weitreichenden Implikationen der Studie wurden auf der Biofach 2019 vom Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, das von der Schweisfurth Stiftung als Bündnispartner aktiv unterstützt wird, vorgestellt. Es ist die bisher größte Studie über die Luftverfrachtung von Ackergiften in Deutschland.

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Anfrage: Schweizer Nationalrat

Pestizide und Luftverfrachtungen. Was wissen wir darüber?

Schweiz, Maya Graf, Nationalrat: 19.3101 Interpellation

14 weitere Schweizer Nationalräte unterzeichnen diese Anfrage mit
Das Münchner Umweltinstitut untersuchte 2018 im italienischen Vinschgau die Belastung durch Pestizide über die Luft. Von 29 untersuchten Pestiziden konnten 20 nachgewiesen werden, zwölf auch innerhalb einer geschlossenen Ortschaft und sechs auf 1600 m.ü.M, abseits in einem Seitental. An einer Messstelle wurde elf Wirkstoffe gemessen, darunter zwei Fungizide, welche die Wirkung eines ebenfalls nachgewiesenen Insektizids auf Bienen um das Zigfache vergrössern („Cocktail-Effekt“). Die 2019 publizierte grösste derartige Studie aus Deutschland weist über 100 luftverfrachtete Pestizid-Wirkstoffe an 47 Standorten nach. Unter anderem wurde Glyphosat an 55 Prozent der Standortproben festgestellt, obwohl es gemäss Zulassung in der Luft nicht mobil ist.

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Glyphosat Studien

Europäischer Gerichtshof EuGH: EU-Behörde muss Studien über Glyphosat veröffentlichen

EU-Behörde muss Studien über Glyphosat veröffentlichenDer Europäische Gerichtshof EuGH hat am Donnerstag (07.03.19) die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) verurteilt. Die EFSA hatte sich geweigert, Studien über die Toxizität und die krebserregende Wirkung des Wirkstoffs Glyphosat zu veröffentlichen. Es gebe ein Interesse der Öffentlichkeit am Zugang zu solchen Informationen, urteilte der Gerichtshof.

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Insektengifte

Nicht schon wieder!

Erst Anfang April wurde auf EU-Ebene beschlossen, den Einsatz von drei Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide im Freiland zu verbieten. Auch die Deutsche Bundesregierung hat diesem Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt, da die Pestizide für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten besonders gefährlich sind. Doch jetzt liegen in Deutschland mehrere Anträge auf die Zulassung von Pestizidmischungen vor, die die neuen Insektengift-Wirkstoffe Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron enthalten. Diese weisen eine ähnlich verheerende Wirkung wie die gerade erst verbotenen Neonicotinoide auf. Diese Pestizidmischungen auf den Markt zu bringen, wäre angesichts des dramatischen Insektensterbens verantwortungslos. Die Fehler, die mit der Zulassung der Neonicotinoide gemacht wurden, dürfen sich nicht wiederholen!

Hier kann man mitmachen:
https://www.umweltinstitut.org/neue-insektengifte

Glyphosat ist krebserregend

Christopher Portier - Glyphosat

© www.beobachter.ch

Experte Prof. Christopher Portier wehrt sich dagegen, dass der weltweit eingesetzte Unkrautvertilger verharmlost wird. Dafür wird der in Thun lebende Amerikaner heftig attackiert. Der Mathematiker und Biostatistiker Portier ist Vollblutwissenschaftler. Er argumentiert mit Zahlen und Fakten. «Ich habe nur getan, was ich als Wissenschaftler als meine Aufgabe erachte», sagt er. «Ich habe über die tatsächlichen Krebsbefunde informiert

Link: www.beobachter.ch/glyphosat-ist-krebserregend

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