Gift für Pflanzen und Fakten
Fakten lassen sich nicht so einfach wegspritzen wie Unkraut. Im Umgang mit der Wahrheit erinnert Bayer an Trump.
Der Konzern führt mit seinen Krebsstudien in die Irre und zeigt damit, wie ängstlich er ist. Erst mal irgendwas behaupten und dann, wenn die Lüge auffliegt, erklären, es sei alles ein Missverständnis gewesen:
Rückstände zahlreicher Pestizide belasten unsere Äcker. Wie hoch die Belastung im Erdreich inzwischen ist, offenbart nun eine europaweite Studie – die bisher größte ihrer Art. Forscher um Vera Silva von der Wageningen Universität in den Niederlanden haben dafür 317 Bodenproben von Ackerflächen aus elf EU-Ländern untersucht, darunter auch Deutschland. Die Erde von Getreidefeldern, Gemüseanbauflächen und Weinbergen testeten sie auf insgesamt 76 unterschiedliche Pestizide. Das Ergebnis:
“Die Ergebnisse sind alarmierend. In 60 Prozent der Proben wurden eindeutige Rückstände von hormonverändernden Pestiziden gefunden. Jede zweite Testperson hat substantielle Mengen endokriner Disruptoren im Körper. Die Ergebnisse müssen ein Weckruf sein, das Zulassungsverfahren für Pestizide zu verschärfen. Alle Studien müssen öffentlich werden, auch wenn die Ergebnisse des Agrarchemieherstellern nicht passen. Hormonverändernde Substanzen müssen überall aus der Landwirtschaft verschwinden.“
örg Broschkat Projektmanagement Biologische Zellregulation, Abt. Landgrün aus Kassel, schreibt:
