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Artenvielfalt Südtirol

David Gruber: „Wir sollten alle in Panik verfallen“

In Südtirol gelten 40 Prozent der Tier- und 30 Prozent der Pflanzenarten als bedroht. Es sei „1 vor 12“, sagt der Direktor des Naturmuseums.

150 Experten aus 50 Ländern haben tausende Studien ausgewertet und ziehen Bilanz: Die Artenvielfalt geht rapide zurück. Auch in Südtirol nehme die Anzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten stark zu, sagte der Direktor des Naturmuseums David Gruber im Rai Südtirol Morgengespräch. Als bedroht gelten hierzulande 40 Prozent der Tierarten und 30 Prozent aller Pflanzenarten.

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Weltkonferenz zur Artenvielfalt

Artenvielfalt Wichtiger Schritt für weltweiten Schutz
Weltkonferenz des Weltbiodiversitätsrates in Paris

© orf.at

Ein Papier mit Kernaussagen zur globalen Artenvielfalt ist am Samstag, 4. Mai 2019, bei einer Weltkonferenz in Paris von allen Mitgliedsstaaten unterzeichnet worden. Die abgestimmte Zusammenfassung ist am Montag, den 6. Mai 2019, veröffentlicht werden, teilte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) mit.

Ziel des Artenvielfaltberichts ist ein weltweit akzeptierter gemeinsamer Sachstand zu Lage, Problemen und möglichen Lösungen – ähnlich den Papieren des Weltklimarats IPCC für den Klimawandel.

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Wiederbelebung Dorfsennerei Prad

Werner Kräutler schreibt dazu: „Neustart statt Resignation“
Bio-Dorfsennerei Prad

© tirolischtoll.wordpress.com

So können wir die BIO-Dorfsennerei Prad retten. Ein Experiment mit Rest-Risiko. So könnte man die Wiederbelebung der BIO-Dorfsennerei Prad am Stilfserjoch getrost klassifizieren. Ein Risiko aber, das wir gemeinsam Richtung Null verringern können. Auch wir Nordtiroler_innen können bei der Rettungsaktion mithelfen.“

Ab Anfang Juni 2019 können die Nordtiroler ihre BIO-Ziegenkäse-Gutscheine in Kranebitter’s Käse-Kulinarium in der Innsbrucker Markthalle einlösen.

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Pestizidfreies Kuba

KUBA ist schon lange ein „pestizidfreier Staat“

Kuba ist ein pestizidfreier Staat

© Yamil Lage – AFP

Glück im Unglück hat/te Cuba/Kuba. Durch das internationale Embargo gezwungen, auf Pestizide und Düngemittel zu verzichten, ist es heute, gemeinsam mit Bhutan, der einzige Saat auf der Welt, der seine gesamte Bevölkerung mit pestizidfreien Lebensmitteln ernähren kann. Niemand hungert in Cuba und die Artenvielfalt ist beeindruckend hoch. Bei aller Antipathie zu kommunistischen Systemen und Diktaturen:

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Zustand der Biodiversität

WWF Weckruf für Politik und Wirtschaft
Bericht zur Lage der globalen Biodiversität

© APA (dpa)

IBPES-Bericht zu globalem Zustand der Natur und Biodiversität: Ab dem 29. April tagte in Paris die siebte Vollversammlung des Weltbiodiversitätsrat (englisch: Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services/IPBES). Das Treffen endet am 4. Mai mit der Genehmigung der ersten globalen Studie („Sachverstandsberichts“) über den Zustand der Natur und der Ökosysteme der Erde seit dem Millennium Ecosystem Assessment im Jahr 2005. Der Bericht wird dann schließlich am 6. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Fragwürdige Verflechtungen

Eine Studie des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen weist nach, wie eine kleine Gruppe von Akteuren aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzt.
Demnach ist die Landwirtschaftspolitik in Brüssel und Berlin durchsetzt von Abgeordneten, die auch Lobbyisten sind.

Das sei ein wesentlicher Grund dafür, weshalb Umwelt und Natur, Tierwohl, Gewässer- und Klimaschutz bei politischen Entscheidungen häufig auf der Strecke bleiben, lautet ein Fazit der Studie.
www.sueddeutsche.de/landwirtschaft-lobbyismus

Team Treibhaus

1000 Dank Prof. Norbert Pfleifer und dem ganzen „Team vom Treibhaus“ in Innsbruck, für den Besuch am 23. April 2019, für das wundervolle und spontane Straßenkonzert und ganz allgemein großen Dank für das Wohlwollen gegenüber dem „Malser Weg“.

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