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Pestizide gehören nicht in die Umwelt

© Reto Martin
Der «Schweizer Biowinzer des Jahres» Roland Lenz kämpft für die Trinkwasser-Initiative und verzichtet auf seinem Biobetrieb auch auf Kupfer und Schwefel.
«Das Problem ist überall.» Das sagt Roland Lenz und spricht von den Rückständen von Pflanzenschutzmitteln, die sich in der Umwelt finden lassen – im Trinkwasser oder auch im Wein. Zu stark setze die Schweizer Landwirtschaft noch auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe, sagt der zweimalige «Biowinzer des Jahres» aus Iselisberg.
In problem per la Val Müstair?
Engiadina – Il vent transporta pesticids
Unsere Freunde und Nachbarn aus dem schweizerischen Münstertal sind besorgt. Da sie bereits seit vielen Jahren die „Biosfera Val Müstair“ gegründet haben, die sie hegen und pflegen, hat sie der Bericht, dass das Umweltinstitut München Pestizide selbst noch in Vinschaguer Wäldern auf 1.700m Meereshöhe gemessen hat, aufgeschreckt.
Die Umweltbehörde des Kantons Graubünden hat nun Pestizid-Messstationen an der Grenze zu Südtirol platziert. Aus RTR:
Biologische Landwirtschaft in Südtirol
Das Spiel mit den Referenzjahren entlarvt die gute Absicht. Das, was sich die Regierung mit der Verdoppelung der biologischen Produktion vorgenommen hat, verblasst, wenn man sich genauer anschaut, von welcher Datengrundlage ausgegangen wird.
Das Regierungsprogramm vom 17.01.2019, vereinbart zwischen der SVP und der LEGA Salvini Alto Adige, nimmt Bezug auf die Entwicklung der biologischen Landwirtschaft und bekräftigt, diese Entwicklung unterstützen zu wollen.
Die Linke im Bundestag
Der offensichtliche Verlust an biologischer Vielfalt ist nur ein Symptom für systematische und strukturelle Ursachen: ein falsches Agrarmodell der EU und in Deutschland. Das Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern mit über 1,7 Millionen Unterschriften macht deutlich, dass Änderungen gewollt sind.
www.linksfraktion.de/insektenfreundliche-landwirtschaft-foerdern/
BM Ulrich Veith: Voller Freispruch vor dem Rechnungshof!!!
Es handelt sich um ein komplexes und sehr wichtiges Thema für Mals, Südtirol und die ganz Welt. Das Urteil bestätigt unsere Haltung. Der positive Ausgang ist ein wichtiges Signal für die Demokratie im Land. Eine Ermutigung auch in Zukunft wichtige Themen anzugehen.Jetzt bin ich etwas zuversichtlicher, was das Oberlandesgericht und das Verwaltungsgericht betrifft.
Euer Johannes
www.suedtirolnews.it/veith-freigesprochen
www.tageszeitung.it/freispruch-fuer-veith
www.rainews.it/Bürgermeister-Veith-freigesprochen
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„Wanderung für eine Landwirtschaft, die Menschen, Umwelt und Klima respektiert“
Sonntag, 19. Mai 2019
Start: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Nähe Freibad Lido
Beschluss der der Südtiroler Landesregierung
Auf der Zunge und im Hirn zergehen muss man sich den Beschluss N°142 vom 13. März 2019 der Südtiroler Landesregierung, die eine sehr lange Reihe von Pestiziden anführt, die in Trinkwasserschutzgebieten angewendet werden können – UNBESCHADET der Vorschrift auf den Etiketten!!! So steht es wörtlich im Beschluss, siehe Seite 2, unter (1)! Der reine Wahnsinn!!! Wo ist da noch die Grenze zum Anschlag auf die Gesundheit aller? Wo ist das Vorsorgeprinzip? Wo ist das verfassungsmäßige Recht auf den Schutz der Gesundheit? WO?
Bitte schaut euch diesen Beschluss an:
Trinkwasser_Pestizide B.142-12.03.19.pdf