Schlagwort: Umweltinstitut München (Seite 1 von 2)

Keine Gift-Importe!

Umweltinstitut München Wir fordern: Keine Gift-Importe!

Einfuhrtoleranzen machen den Import von Lebensmitteln möglich, die mit Rückständen von bei uns verbotenen Pestiziden belastet sind. Auf Druck der Chemielobby erwägt die EU-Kommission nun, die Kriterien dafür aufzulockern. Rückstände sollen demnach z. B. auch bei krebserregenden Stoffen bis zu einer bestimmten Höhe erlaubt sein. Dagegen protestieren wir in einem offenen Brief (auf Englisch) an Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.
www.umweltinstitut.org/Offener_Brief_Importtoleranzen

Pestizid-Infokampagne

Umweltinstitut München: Mitmachen und aufrütteln!

Umweltinstitut_MünchenBis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten könnten in den kommenden Jahrzehnten aussterben, warnten WissenschaftlerInnen erst kürzlich. Neben dem Klimawandel gilt die intensive Landwirtschaft als eine der Hauptursachen für dieses Massensterben. Wir brauchen deshalb einen radikalen Kurswechsel in der Agrarpolitik! Einer der wichtigsten Hebel ist dabei die drastische Reduktion des Pestizideinsatzes. Darum kämpfen wir gerade an vielen Fronten gleichzeitig gegen die Ackergifte: Mit einem großangelegten Messprojekt werden wir in diesem Jahr nachweisen, wie sich die Gifte durch die Luft verbreiten.

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Pestizid-Messstationen

In problem per la Val Müstair?

Engiadina – Il vent transporta pesticids

Pestizid-Messstation im MünstertalUnsere Freunde und Nachbarn aus dem schweizerischen Münstertal sind besorgt. Da sie bereits seit vielen Jahren die „Biosfera Val Müstair“ gegründet haben, die sie hegen und pflegen, hat sie der Bericht, dass das Umweltinstitut München Pestizide selbst noch in Vinschaguer Wäldern auf 1.700m Meereshöhe gemessen hat, aufgeschreckt.

Die Umweltbehörde des Kantons Graubünden hat nun Pestizid-Messstationen an der Grenze zu Südtirol platziert. Aus RTR:

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Pestizide im Gemüse

Gemüse stark mit Pestiziden belastet
Pestizide im Gemüse - Umweltinstitut München

© Umweltinstitut München

Umweltinstitut München: Wer konventionelles Gemüse kauft, muss damit rechnen, dass es mit Pestizidrückständen belastet ist. Eine aktuelle Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Stuttgart CVUA fand in 90 Prozent der mehr als 1.000 untersuchten Gemüseproben Rückstände von Ackergiften. Besonders stark waren Kräuter und Blattgemüse betroffen.
Link: newsletter.umweltinstitut.org

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Anfrage: Schweizer Nationalrat

Pestizide und Luftverfrachtungen. Was wissen wir darüber?

Schweiz, Maya Graf, Nationalrat: 19.3101 Interpellation

14 weitere Schweizer Nationalräte unterzeichnen diese Anfrage mit
Das Münchner Umweltinstitut untersuchte 2018 im italienischen Vinschgau die Belastung durch Pestizide über die Luft. Von 29 untersuchten Pestiziden konnten 20 nachgewiesen werden, zwölf auch innerhalb einer geschlossenen Ortschaft und sechs auf 1600 m.ü.M, abseits in einem Seitental. An einer Messstelle wurde elf Wirkstoffe gemessen, darunter zwei Fungizide, welche die Wirkung eines ebenfalls nachgewiesenen Insektizids auf Bienen um das Zigfache vergrössern („Cocktail-Effekt“). Die 2019 publizierte grösste derartige Studie aus Deutschland weist über 100 luftverfrachtete Pestizid-Wirkstoffe an 47 Standorten nach. Unter anderem wurde Glyphosat an 55 Prozent der Standortproben festgestellt, obwohl es gemäss Zulassung in der Luft nicht mobil ist.

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Pressekonferenz in Mals

Pressekonferenz des Umweltinstituts München

Mals, 08.März 2019

Pressekonferenz Umweltinstitut München am 08.März 2019 in MalsObwohl ich seit Jahren einiges an Pressearbeit u.dgl. gewohnt bin, habe ich noch nie eine so gut besuchte PK erlebt, wie jene am 8. März 2019 im Bio-Hotel „Panorama“ in Mals. Gezählte 56 Personen waren anwesend. Sämtliche nationale aber auch internationale Presse, Politiker („Die Grünen“ und „Movimento 5 Stelle“), Fachleute, „Malser Weg`ler“…

Neben der “Dauerbelastung” durch Pestizide – die über Kilometer verfrachtet werden – hat die Studie etwas weiter Wichtiges gezeigt: Einen konstanten Pestizid-Mix. Und ein solcher Mix ist infolge des “Cocktaileffekts” immer viel gefährlicher als der jeweilige Einzelwirkstoff.

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