In Italien kann man über das sog. Pestizidportal das nationale Monitoring bezüglich der Pestizide in den (oberflächlichen und unterirdischen) Gewässern verfolgen.
2016 wurden unglaublich viele Überschreitungen festgestellt.
ISPRA = Nationales Italienisches Umwelt- und Forschungs-Institut
Aber die Industrielobby arbeitet dagegen. Einige Abgeordnete werden schwach, das Gesetz droht aufzuweichen. Wir wollen mehr Transparenz, keine Gifte und keine Macht den Konzernen! → 
80 % der Gifte stehen auf der Schwarzen Liste der EU
Georg Restle: „Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Skandal um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Das, was wir Ihnen jetzt zeigen, müsste diesen Skandal eigentlich in den Schatten stellen, denn es geht um mindestens so gefährliche Stoffe – und um jede Menge davon. Sie sind hochgiftig, sie stehen unter Verdacht das Nervensystem zu schädigen oder schwere Krankheiten hervorzurufen.
Fakten lassen sich nicht so einfach wegspritzen wie Unkraut
Rückstände zahlreicher Pestizide belasten unsere Äcker. Wie hoch die Belastung im Erdreich inzwischen ist, offenbart nun eine europaweite Studie – die bisher größte ihrer Art. Forscher um Vera Silva von der Wageningen Universität in den Niederlanden haben dafür 317 Bodenproben von Ackerflächen aus elf EU-Ländern untersucht, darunter auch Deutschland. Die Erde von Getreidefeldern, Gemüseanbauflächen und Weinbergen testeten sie auf insgesamt 76 unterschiedliche Pestizide. Das Ergebnis: