Schlagwort: Pestizide (Seite 1 von 4)

Bio und Pestizide

In 80 bis 90 Prozent der Böden und Pflanzen von Bio-Betrieben und von ökologischen Ausgleichsflächen wurden die Forscher der Universität Neuenburg bei der Suche nach Pestiziden fündig.

Im Biolandbau sind synthetische Insektizide aber untersagt, ebenso auf den Ausgleichsflächen.

Bio Suisse_Medienmitteilung_Pestizide auf Bio-Böden

Anbei siehe weitere interessante Berichte:

Weiterlesen

Chlorpyrifos und Studien

Die Zulassung von Pestiziden zur Markteinführung erfordert Toxizitätstests an Tieren, die in der Regel von Testlabors im Auftrag des Pestizidherstellers durchgeführt werden. Letzteres stellt den Regulierungsbehörden die Ergebnisse und eine Zusammenfassung zur Verfügung. Für das häufig verwendete Pestizid Chlorpyrifos kommt eine von der Industrie finanzierte Toxizitätsstudie zu dem Schluss, dass auch bei hohen Expositionen keine selektiven Effekte auf die Neuroentwicklung auftreten.

PDF: Chlorpyrifos_Studien.pdf

Zulassung von Thiacloprid?

EU plant Zulassung von Bayer-Insektengift Thiacloprid

Pestizid kann Föten schaden. Der Konzern will, dass die EU die Erlaubnis für Thiacloprid verlängert. Doch eigentlich sind Pestizide verboten, die wahrscheinlich die Fruchtbarkeit schädigen. Thiacloprid gehört zur Pestizidgruppe der Neonikotinoide. Sie hatten lange den Ruf einer Wunderwaffe, weil sie Fressfeinde der Pflanzen töten, aber nützliche Insekten angeblich nicht. Dann entdeckten Forscher allerdings, dass die Substanzen doch Bienen und andere Bestäuber schädigen können.
Link: www.taz.de/Artikel

Krebsgefahr Apfel

Bis zu 31 Mal mit Pestiziden besprüht
Ein Apfel wird 31 Mal besprüht, bevor wir ihn essen

© Foto: Glow/Getty Images

von: Ligia Dana Tudorica
Morgens Getreidemüsli, mittags Kartoffeln mit Quark, abends Pizza zu Wein oder Bier. Zwischendurch ein Apfel. Mit einer Frage allerdings beschäftigen sich wohl die Wenigsten während ihrer täglichen Mahlzeiten: Wie viele Pestizide esse ich eigentlich mit? Die Antwort darauf dürfte uns nicht schmecken, sagt Johann G. Zaller („Unser täglich Gift. Pestizide – die unterschätzte Gefahr“) von der Universität für Bodenkultur in Wien.

Weiterlesen

Bienenschutz in Europa

Umfassender Bienenschutz in ganz Europa

EU-Politiker fordern Bundesregierung zum Handeln auf. […]  „Trotz der erschreckenden Berichte über das Insektensterben scheinen die EU-Kommission und einige Mitgliedsstaaten den dringend nötigen Bienenschutz verzögern und abschwächen zu wollen […] Mehr als 80 Prozent unserer Kulturpflanzen hängen von der Bestäubung durch Insekten ab. Potentiell bienenschädliche Pestizide müssen nach den strengsten Sicherheitsstandards bewertet werden. Die Bundesregierung muss sich im zuständigen EU-Ausschuss für effektiven Bienenschutz und die Annahme der Bienenleitlinien in ihrer ursprünglichen Fassung einsetzen.“

www.frankfurt-live.com/umfassender-bienenschutz

Gift im Urlaubsparadies

Frankfurter Rundschau Jochen Wille schreibt:

Pestizide belasten die Luft in Europas wichtigster Obstregion Südtirol. Experten kritisieren laxe Zulassungsregeln. Jetzt sollen auch in Deutschland Messungen erfolgen.

Pestizide im Urlaubsparadies Südtirol

© imago

Südtirol ist ein Urlauberparadies – und Europas größtes Anbaugebiet für Obst. Besonders die Südtiroler Äpfel sind berühmt. Idared, Pink Lady, Fuji, Braeburn, Elstar, Golden Delicious und viele weitere Sorten wachsen hier. Jedes Jahr werden in der norditalienischen Region rund 950 000 Tonnen davon geerntet. Das sind zehn Prozent der EU-Apfelernte. Und 30 Prozent der Exporte gehen nach Deutschland.

Weiterlesen

Studie zur Pestizidabdrift

Studie der Universität Bicocca

Die Universität Bicocca von Mailand veröffentlicht eine Studie zur Pestizidabdrift bis in die alpinen Gletscher-Regionen: Viele Pestizide sind „flüchtig“, verdriften kilometerweit und „machen Probleme“.
[…das, was das Umweltinstitut München anhand eigener und einfacher Messungen mit acht sog. technischen Passivsammlern im Jahre 2018 an vier Standorten im Vinschgau nachgewiesen hat.]

Weiterlesen

Anfrage: Schweizer Nationalrat

Pestizide und Luftverfrachtungen. Was wissen wir darüber?

Schweiz, Maya Graf, Nationalrat: 19.3101 Interpellation

14 weitere Schweizer Nationalräte unterzeichnen diese Anfrage mit
Das Münchner Umweltinstitut untersuchte 2018 im italienischen Vinschgau die Belastung durch Pestizide über die Luft. Von 29 untersuchten Pestiziden konnten 20 nachgewiesen werden, zwölf auch innerhalb einer geschlossenen Ortschaft und sechs auf 1600 m.ü.M, abseits in einem Seitental. An einer Messstelle wurde elf Wirkstoffe gemessen, darunter zwei Fungizide, welche die Wirkung eines ebenfalls nachgewiesenen Insektizids auf Bienen um das Zigfache vergrössern („Cocktail-Effekt“). Die 2019 publizierte grösste derartige Studie aus Deutschland weist über 100 luftverfrachtete Pestizid-Wirkstoffe an 47 Standorten nach. Unter anderem wurde Glyphosat an 55 Prozent der Standortproben festgestellt, obwohl es gemäss Zulassung in der Luft nicht mobil ist.

Weiterlesen

Pressekonferenz in Mals

Pressekonferenz des Umweltinstituts München

Mals, 08.März 2019

Pressekonferenz Umweltinstitut München am 08.März 2019 in MalsObwohl ich seit Jahren einiges an Pressearbeit u.dgl. gewohnt bin, habe ich noch nie eine so gut besuchte PK erlebt, wie jene am 8. März 2019 im Bio-Hotel „Panorama“ in Mals. Gezählte 56 Personen waren anwesend. Sämtliche nationale aber auch internationale Presse, Politiker („Die Grünen“ und „Movimento 5 Stelle“), Fachleute, „Malser Weg`ler“…

Neben der “Dauerbelastung” durch Pestizide – die über Kilometer verfrachtet werden – hat die Studie etwas weiter Wichtiges gezeigt: Einen konstanten Pestizid-Mix. Und ein solcher Mix ist infolge des “Cocktaileffekts” immer viel gefährlicher als der jeweilige Einzelwirkstoff.

Weiterlesen

Pestizide in Südtiroler Luft

Pressekonferenz am 8. März in Mals

Pestizide aus der Landwirtschaft können sich unkontrolliert über die Luft verbreiten. Welche Stoffe sich wann und wo in der Luft befinden hat das Umweltinstitut München 2018 in der Südtiroler Region Vinschgau gemessen.
www.umweltinstitut.org/pestizide-belasten-luft

Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
Pressekonferenz am 8. März in Mals - Umweltinstitut München
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
Slider
Ältere Beiträge

© 2019 Der Malser Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑