Johann G. Zaller

© Fred Tanneau
Kommentar im „Der Standard“ vom 16.12.2018
In Österreich wurden EU-weit verbotene Neonicotinoide über eine Notfallzulassung für Rübenbauern wieder erlaubt.

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Kommentar im „Der Standard“ vom 16.12.2018
In Österreich wurden EU-weit verbotene Neonicotinoide über eine Notfallzulassung für Rübenbauern wieder erlaubt.

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Konventionell bzw. integriert erzeugte Äpfel weisen in den meisten Fällen Rückstände von mehreren Pestiziden auf. Dies ist das Ergebnis eines Pestizid-Tests der Verbraucherzentrale Südtirol. Pestizide sind nicht harmlos.
Zwei international anerkannte Experten aus Argentinien, der Jurist Juan Ignacio Pereyra und der Arzt Damian Verzeñassi von der Medizinischen Fakultät der Universität Rosari berichten im Haus der Bauern in Kirchberg/Jagst“
Marbacher Zeitung vom 12.12.2018
Link: www.marbacher-zeitung.de/hoher-pestizid-einsatz-in-suedamerika
Die einen nutzen sie, die anderen bekämpfen sie: Im Vinschgau in Südtirol wird der Einsatz von Pestiziden heiß diskutiert. Wie gefährlich diese für den Menschen wirklich sind, ist oft unklar. Das europäische Zulassungssystem ist fehleranfällig.
Link: www.br.de/pestizide-vom-winde-verweht
„Unser Zulassungssystem ist mangelhaft. Mein Vertrauen in das System, das uns vor giftigen Pestiziden schützen soll, ist erschüttert.“
Prof. Philippe Grandjean, Universität Harvard (USA)
Als Reaktion auf die umstrittene Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat bis 2022 hat ein Sonderausschuss des EU-Parlaments strengere Prüfmechanismen für Pestizide gefordert. Künftig sollen Studien zu den Wirkstoffen besser öffentlich zugänglich sein, wie es in dem Bericht heißt, den der Ausschuss heute mit großer Mehrheit verabschiedete.

© www.web.br.de
Eine Datenanalyse des BR zeigt, wie Behörden Risikobewertungen der Industrie übernehmen. Ob die Gefährlichkeit eines Stoffes wirklich überprüft wurde, ist nicht nachvollziehbar. — von Eva Achinger, Renate Ell, Steffen Kühne und Lisa Wreschniok
Das Referat vom Toxikologen Dr. Peter Clausing: „Pestizide auf Vinschgauer Spielplätzen. Analyseergebnisse von 2016, 2017, 2018“, gehalten am 23.11.18 in Laas, war ausgezeichnet.
„Die fingierte Studie der Provinz Bozen“, redigiert von Lino Wegher, bezüglich der Pestizid-Auswirkungen, von Giorgio Santoriello (in freier deutscher Übersetzung).
PDF: WEGHER – Il finto studio-Santoriello DEU
Georg Restle: „Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Skandal um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Das, was wir Ihnen jetzt zeigen, müsste diesen Skandal eigentlich in den Schatten stellen, denn es geht um mindestens so gefährliche Stoffe – und um jede Menge davon. Sie sind hochgiftig, sie stehen unter Verdacht das Nervensystem zu schädigen oder schwere Krankheiten hervorzurufen.
Rückstände zahlreicher Pestizide belasten unsere Äcker. Wie hoch die Belastung im Erdreich inzwischen ist, offenbart nun eine europaweite Studie – die bisher größte ihrer Art. Forscher um Vera Silva von der Wageningen Universität in den Niederlanden haben dafür 317 Bodenproben von Ackerflächen aus elf EU-Ländern untersucht, darunter auch Deutschland. Die Erde von Getreidefeldern, Gemüseanbauflächen und Weinbergen testeten sie auf insgesamt 76 unterschiedliche Pestizide. Das Ergebnis:
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